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Vier Erwachsene spielen ein lockeres Padel-Doppel auf einem graphitgrauen Outdoor-Court im warmen Nachmittagslicht.
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Pace Journal

Padel für Anfänger: So startest du bei Pace

Du möchtest Padel ausprobieren? Erfahre, welche Ausrüstung du brauchst, welche Regeln den Einstieg erleichtern und wie du dich auf dein erstes Match vorbereitest.

Training

Pace Redaktion

Du willst Padel ausprobieren, weißt aber noch nicht, was du mitbringen musst oder wie ein Match abläuft? Für den Einstieg brauchst du weder Vorerfahrung noch einen perfekten Aufschlag. Drei Mitspieler, bequeme Sportsachen und etwas Neugier reichen.

Stand: 22. Oktober 2026. Pace ist noch in Vorbereitung. Annerod, Wetzlar und Marburg sind noch nicht geöffnet. Buchung und Vor-Ort-Angebote sind erst nach der jeweiligen Standortfreigabe verfügbar.

Dieser Guide bringt dich ohne Regelballast bis zum ersten Ballwechsel: mit der passenden Ausrüstung, fünf verständlichen Regeln, einem einfachen Ablauf für eure erste Stunde und Antworten auf die Fragen, die vor der Buchung meistens auftauchen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • TeamStandardmäßig spielt ihr zu viert: zwei gegen zwei.
  • VorerfahrungNicht nötig. Auch ohne Tennis-Hintergrund kannst du direkt beginnen.
  • Zeit60 Minuten sind für ein erstes Match ein guter Start.
  • KleidungSportkleidung, stabile Courtschuhe und etwas zu trinken.
  • EquipmentPro Person ein Schläger, dazu mindestens drei Padelbälle.
  • KostenDen Courtpreis teilt ihr in der Regel durch vier; Leihe kommt bei Bedarf dazu.

Warum Padel für Anfänger so zugänglich ist

Padel verbindet Elemente aus Tennis und Squash, fühlt sich beim ersten Spielen aber schnell eigenständig an. Der Court ist kleiner als ein Tennisplatz, der Schläger kompakt und der Aufschlag wird von unten gespielt. Weil ihr im Doppel antretet, muss niemand allein die ganze Spielfläche abdecken.

Der größte Unterschied sind die Glaswände: Springt der Ball zunächst auf deiner Seite auf, darf er danach von der Wand zurückkommen und weitergespielt werden. Das wirkt anfangs ungewohnt, verlängert aber viele Ballwechsel. Für die erste Stunde gilt trotzdem: Du musst die Scheibe nicht sofort taktisch beherrschen. Bring den Ball zunächst kontrolliert über das Netz und lerne seinen Weg kennen. Wenn du den Rückprall gezielt üben möchtest, zeigt der Glaswand-Guide die erste sichere Entscheidung.

Nicht der härteste Schlag macht dein erstes Match gut, sondern der nächste kontrollierte Ball.

Pace Redaktion

Was du für dein erstes Padel-Match wirklich brauchst

Sportkleidung und stabile Schuhe

Normale Sportkleidung reicht vollkommen. Wichtiger als ein bestimmtes Outfit sind Schuhe, die seitliche Bewegungen gut abfangen und auf dem Court Halt geben. Tennis-, Padel- oder geeignete Hallenschuhe sind eine gute Wahl. Sehr hohe, weiche Laufschuhsohlen sind für schnelle Richtungswechsel weniger geeignet. Pack außerdem Wasser und bei Bedarf ein kleines Handtuch ein. Die vollständige Pack- und Leihentscheidung findest du im Equipment-Guide für dein erstes Match.

Padelschläger und die richtigen Bälle

Ein Padelschläger hat keine Saiten, sondern eine feste Schlagfläche mit Löchern. Für den Einstieg ist ein leicht kontrollierbares, rundes Modell angenehmer als ein kopflastiger Power-Schläger. Lege die Handschlaufe vor jedem Ballwechsel an. Sie gehört zur sicheren Benutzung des Schlägers.

Gespielt wird mit Padelbällen. Sie sehen Tennisbällen ähnlich, besitzen aber einen angepassten Innendruck. Eine Dose mit drei Bällen genügt für euer Match. Einen eigenen Schläger musst du nicht direkt kaufen: Prüfe bei der Buchung, ob am gewählten Pace-Standort Leihschläger verfügbar sind. Die geplante Leihe und die aktuellen Preisangaben stehen auf der Pace Preisübersicht beziehungsweise im bestätigten Buchungsprozess.

Zwei Padelschläger, drei Bälle, Courtschuhe, Trinkflasche, Handtuch und Sporttasche auf graphitgrauem Courtbelag im warmen Licht.
Diese Grundausstattung reicht für dein erstes Outdoor-Match.

Die fünf Padel-Regeln, die am Anfang reichen

Das offizielle Regelwerk ist ausführlicher. Für ein lockeres erstes Match kommt ihr mit diesen fünf Grundlagen bereits weit:

  1. Ihr spielt zwei gegen zwei.Jedes Team besetzt eine Courtseite. Nach jedem ungeraden Spiel wechselt ihr die Seite.
  2. Der Aufschlag kommt von unten.Lass den Ball hinter der Aufschlaglinie einmal aufspringen und spiele ihn auf oder unter Hüfthöhe diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld. Du hast zwei Versuche.
  3. Der Ball darf einmal aufspringen.Volley spielen ist erlaubt. Springt der Ball auf deiner Seite ein zweites Mal auf, ist der Punkt beendet.
  4. Die eigene Wand darf helfen.Nach dem Bodenkontakt darf der Ball die Glaswand oder das Gitter deiner Seite berühren und anschließend zurückgespielt werden. Auf der gegnerischen Seite muss dein Schlag zuerst den Boden treffen.
  5. Gezählt wird grundsätzlich wie beim Tennis.Die Punkte laufen über 15, 30 und 40 zum Spielgewinn. Klärt vor eurem Freizeitmatch kurz, ob ihr Einstand mit Vorteil oder einen Entscheidungspunkt spielt.

Einfacher Start: Wenn euch die Zählweise in der ersten Stunde ablenkt, spielt zunächst zehn Minuten ohne Punkte. Zählt danach nur gewonnene Spiele. So bleibt die Aufmerksamkeit beim Ballwechsel.

So nutzt ihr eure ersten 60 Minuten

Seid etwa zehn bis fünfzehn Minuten vor der gebuchten Zeit vor Ort. Dann könnt ihr euch orientieren, umziehen und offene Fragen klären, ohne dass eure Courtzeit bereits läuft. Auf dem Feld hilft dieser einfache Ablauf:

  1. Minute 0–10: Gefühl entwickelnSpielt euch aus dem hinteren Courtbereich ruhige Bälle zu. Kurze Ausholbewegung, viel Platz über dem Netz, noch keine Punkte.
  2. Minute 10–20: Aufschlag testenJede Person schlägt einige Male diagonal auf. Probiert anschließend einen Ball, der erst am Boden und dann an der Rückwand ankommt.
  3. Minute 20–55: Einfaches MatchStartet euer Spiel. Wechselt die Aufschlagseite korrekt, aber unterbrecht euch nicht bei jeder Unsicherheit. Eine kurze gemeinsame Entscheidung reicht.
  4. Minute 55–60: Sauber abschließenBeendet das laufende Spiel, sammelt Bälle und persönliche Dinge ein und verlasst den Court pünktlich für die nächste Gruppe.
Vier Erwachsene spielen sich mit ruhigen Bällen auf einem graphitgrauen Outdoor-Padel-Court im warmen Nachmittagslicht ein.
Beginnt draußen zu viert mit kontrollierten Bällen und ohne Ergebnisdruck.

Drei Tipps für längere Ballwechsel

1. Spiele kontrolliert statt hart

Tempo fühlt sich spektakulär an, produziert am Anfang aber vor allem Fehler. Ziele mit einer kompakten Bewegung durch die Courtmitte und gib dem Ball ausreichend Höhe über dem Netz. Ein sicherer Ball hält euch im Punkt und gibt Zeit, die nächste Position einzunehmen. Diesen und sechs weitere Lernmomente vertieft der Beitrag über typische Padel-Anfängerfehler.

2. Bewegt euch gemeinsam

Steht eine Person am Netz und die andere weit hinten, entsteht zwischen euch viel freie Fläche. Versucht deshalb, ungefähr auf einer Linie zu bleiben: gemeinsam nach vorn, wenn ihr Druck aufbauen könnt, und gemeinsam zurück, wenn ein Lob über euch fliegt.

3. Sagt früh „ich“ oder „du“

Viele Bälle landen zwischen zwei Personen. Eine kurze, frühe Ansage verhindert, dass beide schlagen oder beide stehen bleiben. Kommunikation ist im Padel keine Feinheit für Fortgeschrittene, sondern eine der einfachsten Möglichkeiten, sofort besser als Team zu spielen.

Was kostet dein erstes Match?

Der Court wird als Einheit gebucht. Für den Preis pro Person teilt ihr den Courtpreis durch vier und ergänzt nur das Equipment, das ihr tatsächlich benötigt. Das macht die Kosten transparent:

BeispielCourt gesamtpro Person bei vier Spielern
werktags 8–17 Uhr20 Euro5 Euro
Peak-Zeit oder Wochenende28 Euro7 Euro
Pace Preise mit Stand 26. Juli 2026: jeweils pro Court und 60 Minuten. Aktuelle Angaben vor der Buchung prüfen.

Falls du einen Leihschläger brauchst oder Bälle kaufst, kommt dieser Betrag hinzu. Aktuell kostet ein Leihschläger 4 Euro pro Session, eine neue 3er-Dose Padelbälle 6 Euro. Beides ist nach Verfügbarkeit buchbar. Der Kosten-Guide rechnet mehrere Gruppenszenarien durch; prüfe vor einer späteren Buchung die dann aktuellen Angaben auf der Preisseite und im Buchungsprozess.

Häufige Fragen vor dem ersten Match

Muss ich vorher Tennis gespielt haben?

Nein. Erfahrung aus Tennis, Squash oder Badminton kann bei Ballgefühl und Bewegung helfen, ist aber keine Voraussetzung. Der Unterhandaufschlag und der kompakte Court machen einen direkten Einstieg möglich.

Brauche ich einen eigenen Padelschläger?

Nicht zwingend. Prüfe vor der Buchung, ob am gewählten Standort Leihschläger verfügbar sind. Wenn du häufiger spielst, kannst du später in Ruhe ein Modell wählen, das zu Kontrolle, Gewicht und Griffgröße passt.

Welche Schuhe eignen sich?

Geeignet sind griffige, seitlich stabile Tennis-, Padel- oder Hallenschuhe. Vermeide sehr weiche Laufschuhe mit hoher Sohle, weil sie bei schnellen Richtungswechseln weniger Halt geben.

Kann man Padel auch zu zweit spielen?

Ihr könnt zu zweit Schläge üben, aber der normale Padel-Court und das Standardspiel sind für vier Personen ausgelegt. Für ein richtiges erstes Match organisiert ihr deshalb zwei Teams mit jeweils zwei Spielern.

Reichen 60 Minuten für Anfänger?

Ja. Eine Stunde bietet genug Zeit zum Einspielen und für ein erstes Match, ohne dass die Konzentration am Ende stark nachlässt. Kommt früh genug an, damit Organisation und Umziehen nicht von der Courtzeit abgehen.

Was mache ich, wenn ich noch keine drei Mitspieler habe?

Starte im Freundes-, Familien- oder Kollegenkreis: Die niedrige Einstiegshürde macht es leicht, auch Neugierige ohne Racketsport-Erfahrung mitzunehmen. Der Guide „So findest du dein Padel-Team“ enthält eine konkrete Einladungsvorlage. Alternativ helfen lokale Sportgruppen oder ausgeschriebene offene Spielrunden – prüfe dabei immer Standort, Level, Kosten und Buchungsstatus.

Dein nächster Schritt

Stell eure Vierergruppe zusammen, vergleiche bei Bedarf Indoor-, Outdoor- und Cabrio-Courts und wähle anschließend den passenden Pace Standort. Wenn du wissen möchtest, welche Idee diese Orte verbindet, lies anschließend Warum Pace?. Mehr Vorbereitung brauchst du nicht. Der Rest ergibt sich am besten dort, wo Padel verständlich wird: gemeinsam im ersten Ballwechsel.

Regelquellen: Deutscher Padel Verband und International Padel Federation. Regelstand: Juli 2026; maßgeblich bleiben die jeweils aktuellen Regelwerke.